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Geschichte

Ein Mann mit einer Idee

Der aus Rotterdam stammende Fotograph Wim Mager kaufte in den 60er Jahren zwei Zwergseidenäffchen in einem Tierhandel. Das war damals übrigens nichts Außergewöhnliches. Aber was als Hobby begann wurde schnell zu einer Leidenschaft. Das Pärchen bekam Nachwuchs und so beschloss Mager seinen Arbeitsplatz auf zu geben und begann die Apen-heul (Affen-Hügel) Idee zu entwickeln.

Die Affen-Hügel Idee

Das Prinzip war simpel: Menschen erleben die Tiere auf eine faszinierende Weise und die Tiere können trotzdem ungestört weiterhin ihrem Leben nach gehen. Das bedeutet, keine Affen in Käfigen hinter Gittern, sonder auf großen, grünen und natürlich gestalteten Außenanlagen in einem Waldgebiet.

Apenheul wurde geboren

Am 12. Juli 1971 begann Wim Mager mit dem Projekt "Freilaufende Affen". Das Konzept schien gut aufzugehen bei den Menschen. Die Affen bekamen Jungtiere und die Besucher genossen in vollen Zügen. Grund genug sich zu vergrößern und weitere Affensorten anzuschaffen.

Die ersten Gorillababys

Die ersten Gorillasbabys kamen 1976 auf die Welt. Die Jungtiere kamen normal zur Welt und wurden von ihren Müttern erfolgreich aufgezogen. Dies ist etwas Besonderes in Zoos. Primatologen und Zoomitarbeiter kamen und kommen noch immer nach Apenheul um sich "die Kunst" der neuzeitlichen Affenhaltung abzuschauen.

Wim Mager

Wim Mager ging 1997 nach Frankreich. Hier eröffnete er den zweiten Park nach demselben Konzept, nachdem bereits Apenheul entstanden war: La Vallée des Singes. Elf Jahre später, am 23. April 2008 verstarb Wim Mager im Alter von nur 67 Jahren.

Ohne Wim Mager hätte die Haltung und das Darstellen von Affen in Zoos nicht dasselbe hohe Niveau, das es heute hat. Wir, aber auch die gesamte Zoogemeinschaft wird ihm dafür für immer dankbar sein!